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Lymphdrainage

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Die Lymphdrainage (auch Entstauungstherapie, manuelle Lymphdrainage oder MLD) ist eine spezielle Form der Massage und wird bei Stauungen der Gewebsflüssigkeit (Lymphödem) angewandt. Durch eine leichte Oberflächenmassage, die durch kreisförmige, Dreh-, Pump- und Schöpfgriffe mit sanftem Druck ausgeübt wird, werden die Kontraktionen der eigenen Lymphgefäße aktiviert, was wiederum den Transport der Lymphflüssigkeit anregt.

Um Ödeme zu behandeln, ist die Manuelle Lymphdrainage meist das Mittel der Wahl. Oftmals wird diese Behandlung auch nach schweren orthopädischen Verletzungen oder Operationen durchgeführt, um Symptome wie Schwellungen und Schmerzen zu reduzieren. Neben dem entstauenden und schmerzlindernden Effekt wirkt die manuelle Lymphdrainage zudem beruhigend und hat einen positiven Einfluss auf das Immunsystem.

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Schwellungen bei Ödemen entstehen durch die Ansammlung vermehrter eiweißreicher Flüssigkeit im Gewebe, was bei Ödempatienten zu Schmerzen durch den erhöhten Druck und zu teilweise massiven Bewegungseinschränkungen führt. Wird eine Lymphdrainage ordnungsgemäß von einem speziell dafür ausgebildeten Physiotherapeuten durchgeführt, und sind bestimmte Krankheitsbilder vorab ausgeschlossen worden, bestehen in der Regel keine Risiken.

Am häufigsten sind Arme und Beine betroffen, allerdings kann eine Lymphdrainage auch am Rumpf, Kopf oder Hals die Abflusswege freimachen. Bei Sportverletzungen oder einer Venenschwäche kann eine Lymphdrainage aber auch durchaus Erfolge erzielen. Generell werden immer mehrere Körperregionen behandelt, um verschiedene Bereiche des Lymphsystems zu aktivieren.

Viele Studien haben inzwischen die Wirksamkeit der Lymphdrainage belegt. Beachtet man die Kontraindikationen, wie bspw. ausgeprägte Herzinsuffizienz, akute Thrombose oder Fieber, hat sie keine Nebenwirkungen. Doch die manuelle Lymphdrainage ist immer nur ein Baustein einer Therapie, denn in Kombination mit anderen Methoden lassen sich noch bessere Ergebnisse erzielen. Meist ist die manuelle Lymphdrainage daher nur als eine Ergänzung einzuordnen.

Benötige ich ein Rezept – übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Gesetzlich Versicherte: In der Regel ja, mit Heilmittelverordnung „MLD 30/45/60“ (ggf. KPE Phase1). Es fällt die gesetzliche Zuzahlung an; Befreiungen werden berücksichtigt. Privat: Erstattung je nach Tarif. Selbstzahler sind möglich. Fristen: Behandlungsbeginn normalerweise innerhalb von 28 Tagen nach Ausstellungsdatum; bei „dringlichem Behandlungsbedarf“ innerhalb von 14 Tagen (sofern auf dem Rezept vermerkt).

Ist Lymphdrainage sicher – gibt es Kontraindikationen oder Nebenwirkungen?

MLD gilt fachgerecht durchgeführt als sicher. Mögliche Reaktionen: angenehme Müdigkeit oder vermehrter Harndrang. Wichtige Kontraindikationen: akute Entzündungen/Fieber, akute tiefe Venenthrombose, dekompensierte Herzinsuffizienz/kardiales Ödem. Bitte informieren Sie uns über Schwangerschaft, Herz-/Gefäßerkrankungen, Krebsbehandlungen oder Blutverdünner, damit wir die Therapie passend abstimmen.

Was ist Manuelle Lymphdrainage (MLD) - und wofür wird sie eingesetzt?

MLD ist eine sanfte, schmerzfreie Entstauungstherapie. Sie reduziert Schwellungen und verbessert den Lymphabfluss, z.B. bei chronischem Lymphödem, Schwellungen nach Operationen oder Verletzungen, nach Tumor-OP/Lymphknotenentfernung, bei Hämatomen/Verstauchungen sowie zur Symptomlinderung beim Lipödem. In Wiesbaden setzen wir MLD als Teil der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE) ein.

Was kann ich selbst zur Entstauung beitragen – und wie buche ich einen Termin in Wiesbaden?

Wirkung verstärken durch: konsequente Kompression (Strümpfe/Bandagierung), regelmäßige Bewegung (v. a. Fuß-/Wadenpumpe), tiefe Bauchatmung, Hochlagern, hautschonende Pflege und ausreichendes Trinken; Hitzeextreme (Sauna/heiße Bäder) eher meiden. Termine bei Team Vital Wiesbaden buchen Sie am schnellsten online über die Website oder telefonisch.

Wie läuft eine Lymphdrainage ab – wie lange dauert sie und wie oft ist sie sinnvoll?

Nach kurzer Befundaufnahme folgen rhythmische, sanfte Grifftechniken zur Ableitung in gut funktionierende Lymphgebiete; die Behandlung ist in der Regel entspannt und schmerzfrei. Dauer je nach Verordnung: 30, 45 oder 60 Minuten. Frequenz: Zu Beginn oft 1-3 Termine pro Woche (Entstauungsphase), später längere Abstände zur Erhaltung. Bitte mitbringen: Rezept, Handtuch, vorhandene Kompressionsstrümpfe/Bandagiermaterial sowie relevante Befunde.