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Schröpfen

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Das Schröpfen ist ursprünglich in der traditionellen chinesischen Medizin zu finden, jedoch eine bereits über jahrtausendalte bewährte Methode der Volksmedizin. Eine Behandlung der betroffenen Körperregionen durch Unterdruck ist die Grundlage der Schröpftherapie. Der Unterdruck kann auf verschiedenste Arten erzeugt werden, wie z. B. durch Verwendung moderner Vakuum-Technologie, oder durch traditionelle Schröpfgläser. Sowohl der Stoffwechsel als auch der Lymphfluss und die Durchblutung werden positiv durch den präzisen erzeugten Unterdruck an bestimmten Akupunkturpunkten beeinflusst.

Wo genau geschröpft wird entscheidet sich anhand eines manuellen Tastbefundes, sowie dem individuellen Schmerzempfinden der zu behandelnden Person. Zudem sind Triggerpunkte oder verhärteten Stellen ausschlaggebend.

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Durch die stark durchblutungsfördernde Wirkung werden Verhärtungen gelöst, ohne zusätzliche Medikamente einzunehmen. Zusätzlich werden auch innere Organe und ihre Funktion positiv beeinflusst, denn ein erkranktes Organ kann über die Nervenbahnen Reize zu einem Hautareal aussenden und sich in Form von Verspannungen, Druckschmerzpunkten oder Schmerzen ausdrücken.

Am häufigsten werden durch Schröpfen Verspannungen am Rücken, den Armen und Beinen behandelt. Die Anwendungsgebiete des Schröpfens sind jedoch viel weitreichender als das Thema Muskelverspannung. Sie reichen von Kniegelenkarthrose über Karpaltunnelsyndrom, Schulter-Arm-Syndrom und Tennisellenbogen bis hin zum Hexenschuss. Auch Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, Verdauungsstörungen, Bluthochdruck und sogar Wechseljahresbeschwerden können durch Schröpfen behandelt werden. Zu guter Letzt fallen Leber- und Gallenleiden, Asthma, sowie depressive Verstimmungen und Antriebslosigkeit in den Anwendungsbereich des Schröpfens.

Benötige ich ein Rezept – was kostet Schröpfen und wie buche ich in Wiesbaden?

Schröpfen ist in der Regel eine Selbstzahlerleistung; gesetzliche Krankenkassen übernehmen sie meist nicht. Privatversicherte erhalten je nach Tarif eine (Teil-)Erstattung. Wir rechnen transparent nach Zeit/Aufwand ab und erstellen auf Wunsch einen Kostenvoranschlag. Termine bei Team Vital Wiesbaden buchen Sie am schnellsten online über die Website oder telefonisch; wir planen Schröpfen auf Wunsch als alleinige Anwendung oder kombiniert mit Physiotherapie/Manueller Therapie.

Ist Schröpfen sicher – gibt es Nebenwirkungen oder Kontraindikationen?

Fachgerecht durchgeführt ist Schröpfen in der Regel sicher. Typische, harmlose Reaktionen: Druckgefühl währenddessen, Rötungen und runde Hämatome („Schröpfmale“), die 3–7 Tage verblassen; gelegentlich Müdigkeit. Kontraindikationen/Vorsicht: Blutverdünner/Blutgerinnungsstörungen, akute Entzündungen/Fieber, offene Wunden/akute Hauterkrankungen, frische Verletzungen/Operationen, ausgeprägte Krampfadern am Behandlungsort, Schwangerschaft (kein Bauch/Lendenbereich), schwere Herz-/Gefäßerkrankungen ohne ärztliche Freigabe. Bitte informieren Sie uns über Diagnosen, Allergien und Medikamente.

Was ist Schröpfen – welche Verfahren setzt Team Vital Wiesbaden ein?

Schröpfen ist eine manuelle, durch Unterdruck
wirkende Technik zur lokalen Durchblutungsförderung und
Muskelentspannung. Wir nutzen v. a. trockenes Schröpfen (feste
Schröpfgläser) und Schröpfkopfmassage (gleitend auf geölter
Haut). Ziel: Spannungen lösen, Gewebe lockern, Regeneration
unterstützen – als sinnvolle Ergänzung zur aktiven Physiotherapie.

Wie läuft eine Sitzung ab – wie lange dauert sie und wann sehe ich Ergebnisse?

Nach kurzer Anamnese wählen wir Größe/Anzahl der Schröpfköpfe und Technik (statisch oder gleitend). Behandlungsdauer je nach Region meist 20–30 Minuten; oft spürbar lockere Muskulatur direkt nach der Sitzung. Für nachhaltige Effekte empfehlen wir die Kombination mit aktiven Übungen/Manueller Therapie. Bitte bringen Sie ein Handtuch und bequeme Kleidung mit.

Wobei kann Schröpfen helfen?

Häufige Einsatzgebiete: muskuläre Verspannungen in Nacken, Rücken und Schultern, myofasziale Triggerpunkte, stressbedingte Spannungskopfschmerzen, muskuläre Überlastungen nach Sport, lokale Verklebungen/Faszienspannungen sowie Begleitung bei HWS-/BWS-/LWS-Beschwerden. Hinweis: Schröpfen ersetzt keine ärztliche Abklärung bei akuten oder unklaren Schmerzen.